Arbeitssicherheit

Der Vorschlag einer unserer Mitarbeiter wurde am 30.04.2014 von der Berufsgenossenschaft ausgezeichnet. Dazu kam Herr Thoma der Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall extra zur Besichtigung der Umbaumaßnahme zu LEEB, um Herrn Anus mit einem Sachpreis und einer Urkunde auszuzeichnen. Herr Anus, der die Idee zur Gefahrstellenbeseitigung am Rollenschneider hatte und diese auch umsetzte, erläuterte die technischen Änderungen näher. Der geschäftsführende Gesellschafter Herr Werner Eberhardt bedankte sich für die nachhaltige Verbesserung der Arbeitssicherheit und übergab zusätzlich einen Bonus im Rahmen unseres Ideenmanagementkontos.

Alle Beteiligten bei Übergabe der Urkunde durch die Berufsgenossenschaft.
Alle Beteiligten bei Übergabe der Urkunde durch die Berufsgenossenschaft.

Status vor Verbesserung:

Bei unserer Rollenschneidmaschine „Müller“ (Baujahr 1996) musste bei der Absenkung des Arms zum Aufwickeln die Spannung der Folienbahn per Hand gehalten werden. Wenn nicht, würde die Folie durch den plötzlichen Ruck beim Anfahren reißen. Diese Tätigkeit musste bei jedem Rollenwechsel, mehrmals pro Schicht, durchgeführt werden. Dabei bestand die Gefahr der Quetschung zwischen Aufwickelarm und Führungswalze.

Verbesserung:

Nach vielen Diskussionen untereinander und mit Fachkräften der Berufsgenossenschaft über mechanische Hilfen, hatte unser erfahrener Elektriker die Idee das Problem elektrisch zu lösen, um ein Nachspannen per Hand ganz auszuschließen. Dazu wurde am Bedienpult des Rollenschneiders ein zusätzlicher gelber Schalter angebracht, um die Rollenbahn per Knopfdruck langsam elektrisch vorzuspannen.

Status nach Verbesserung:

Zur Absenkung des Aufwicklerarms mit gleichzeitigem Spannen der Folie betätigt der Bediener jetzt zwei Knöpfe gleichzeitig (mit jeder Hand einen Knopf fürs Absenken und Spannen). Damit ist in Zukunft ausgeschlossen, dass sich der Maschinenführer quetscht, wie es beim mechanischen Vorspannen per Hand vorkommen konnte.

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